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CLARENS – JOHANNESBURG – KESSWIL (Route Wismer)

Nach zwei Tagen in Clarens fahren wir zu Leon und Rista, einer Farmer Familie, die wir in Zambia kennen gelernt haben. Sie leben in der Nähe von Pretoria. Wir verbringen zwei spannende Tage mit diversen Farmbesuchen und bekommen so einen Einblick in die Agrarwirtschaft von Südafrika. Unseren treuen Begleiter, den Land Cruiser, räumen wir mit Wehmut und geben ihn bei Bushlore ohne Probleme zurück. 

Mit Ellen, Cousine von Karin, verbringen wir die letzten Tage im Pilensberg NP. Zum Abschluss nochmals so richtig Wildlife ...

Am Sonntagmorgen werden wir in Kloten  von unserer Familie und Freunden herzlich empfangen.

 

Für Karin und mich sind nun acht spannende und unvergessliche Monate vorbei. Wir möchten uns bei allen die uns auf unserem Blog begleitet haben herzlich bedanken.

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WATERBERG PLATEAU – OKONJIMA (AFRICAN CAT FOUNDATION) – WINDHOEK (Route Käser)

In einigen Tagen treffen unsere Nachbarn, Franz und Ursi ein, wir werden mit Ihnen noch weitere 4 Wochen Namibia bereisen. Bis dahin besuchten wir die Waterberg Region sowie die African Cat Foundation auf der Okonjima Farm. Wieder zurück in Windhoek muss der Toyota ein letztes Mal in den Service. Meine elektronischen Geräte…Telefon, Laptop… geben langsam den Geist auf…kein Service möglich… Das Telefon ganz….der Laptop funktioniert noch nach Lust und Laune, daher beenden wir unseren Blog (Route Käser) mit diesem Eintrag. Wünschen Jürg und Karin noch schöne, letzte Tage in Afrika und eine gute Heimreise

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CLARENS - GOLDEN GATE HIGHLANDS NATIONALPARK (Route Wismer)    

Im Golden Gate Highlands NP werden wir von einer imposanten Bergwelt überrascht. Wir übernachten im Highlands Mountain Retreat (ganz abseits gelegene acht Holzhütten auf 2'200 müM.). Geniessen bereits beim Frühstück auf der Veranda und am Abend am wärmenden Kaminfeuer die herrliche Bergwelt. Und das in Afrika...


Das Ende unserer Reise naht in Riesenschritten. Die letzte Woche vor unserer Rückkehr werden wir noch mit Verwandten und Freunden in Jo’burg und Umgebung verbringen.

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RITCHIE – LADYBRAND – LESOTHO (BERGKÖNIGREICH) (Route Wismer)

Toyota bringt unseren Landcruiser in einem Tag wieder auf Vordermann. Der Kühlschrank hat Tatalschaden und kann nicht repariert werden. In Bloemfontein, das auf unserer Strecke liegt, bringt uns Bushlore einen neuen Kühlschrank. Wir verlassen Upington Richtung Golden Gate Highlands NP bei Clarens. In Ritchie wo wir bereits am Anfang der Reise übernachteten, schliesst sich unser Kreis. Ein komisches Gefühl nach sieben Monaten am selben Ort wieder das Zelt aufzustellen.


Mit einem Abstecher ins Bergkönigreich Lesotho, welches ausnahmslos über 1'000 müM liegt, tauchen wir nochmals so richtig ins afrikanische Leben ein. Total anders als in Südafrika herrscht wieder Leben auf den Strassen, es wird gehandelt und gefeilscht. Über Maseru fahren wir nach Roma, wo wir drei Tage bleiben. Wir besuchen das Kome Cave Village (sieben bewohnte Lehmhütten, die unter einen Felsüberhang gebaut wurden und heute als Touristenattraktion vermarktet werden), suchen Dinosaurierfussabdrücke (haben jedoch zu wenig Fantasie um sie zu sehen) und machen kurze Wanderungen. Danach geht es quer durch das hüglige Land zum Katse Stausee. Wir überqueren drei Pässe, alle samt über 2'500 müM. Die Strassen führen über alle möglichen Hügel und durch tiefe Täler. Lesotho exportiert Wasser nach Südafrika sogar bis nach Jo’burg. Nach fünf Tagen Lesotho fahren wir an unser erklärtes Ziel den Golden Gate Highlands NP in der Nähe von Clarens.

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FISH RIVER CANYON – KEETMANSHOOP – KGALAGADI NP – BITTERWASSER (Route Käser)

Fahren über Ai-Ais – wo wir in den warmen Quellen baden  - zum Fish River Canyon. Beeindruckend, braucht den amerikanischen Grand Canyon nicht zu scheuen. Leider ist der Fluss  sozusagen ausgetrocknet. Die Landschaft ist wild, steinig, staubig. Besuchen den Köcherbaum Wald in der Nähe von Keetmanshoop bevor es dann einen kurzen Abstecher nach Süd Afrika gibt. Sind 3 Nächte im Kgalagadi Transfrontier National Park. Sehen viele Tiere…aber den Kalahari Löwen nicht. Dafür können wir Cecil’s Geburtstag feiern. Der Auob River, einer der Flüsse der durch den Park fliesst, hat kein Wasser….seit 20 Jahren kein Wasser mehr. Langsam fahren wir nun wieder Windhoek zu, besuchen noch die roten Dünen der Kalahari…im Bagatelle Camp. Schöner Campingplatz inmitten der Dünen. Morgenspaziergang zu den Buschmännern. Die Landschaft wird nun eher öde, ist dürr wie immer, grau, zwischendurch mal rote Dünen. Machen einen Zwischenhalt in der Bitterwasser Flying Lodge. Hier wird ab November wieder Segelfliegerei betrieben. Vor allem Schweizer und Deutsche kommen hier her, mit den eigenen Flugzeugen. Diese werden nach Walvis Bay verschifft und kommen dann per LKW bis Bitterwasser. Manchmal kommt schon die Frage…ist Namibia eigentlich in Afrika ?


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TWEE REVIEREN - UPINGTON - AUGRABIES NP  (Route Wismer)

Unsere Reise führt uns weiter über Upington zu den Augrabies Wasserfällen, wo wir vier Tage bleiben. (Die Fälle beinahe so imposant wie die Victoria Fälle.) Zurück in Upington muss unser Landcruiser zuerst zu Toyota in die Reparatur. (Linkes vorderes Radlager muss ersetzt werden, Aufhängung Reserveräder ist gebrochen und muss geschweisst werden, sowie Kühlschrank ist defekt.) Holperstrassen lassen grüssen.

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KANG - HUKUNTSI - GEMSBOK NP KGALAGADI TRANSFRONTIER (Route Wismer)

Über Kang, Hukuntsi geht es weiter bis an das Gate des Gemsbok NP.

Der Gemsbok NP Kgagaladi Transfrontier liegt grenzübergreifend zwischen Botswana und Südafrika. Nochmals Tiefsandpisten und herrliche abwechslungsreiche Landschaften mit riesigen Salzpfannen begleiten uns. Da wir auf einen falschen Weg einbiegen, machen wir einen ungewollten Umweg, der uns jedoch durch eine der schönsten und selten befahrenen Landschaften Botswanas führt (gemäss Aussage einer Botswanerin on Tour).


Die letzte Übernachtung in Botswana am Kaa Gate und Sand- und Steppenkilometer unserer Reise liegen an. Wir erreichen den Nossob River, der zugleich die Grenze von Botswana und Südafrika bildet. Ab hier ist alles anders. Breite Gravelstrassen und Picknickstellen, sowie viele Südafrikaner in  4x4 mit Anhänger. Daran müssen wir uns zuerst wieder gewöhnen.


Mit etwas Wehmut schauen wir zurück auf die staubigen Pisten, heissen Tage, kalten Nächte und das salzige Wasser der letzten Wochen. Die zwei Übernachtungen in den Wilderness Camps (Grootolk und Urikaruus) mit eigenem Wasserloch sind sehr originell. Tiere sind  zwar eher selten zu sehen, doch das Ambiente ist einfach einmalig.

 

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RAKOPS - CENTRAL KALAHARI CKGR - GHANZI (Route Wismer)

Voller Erwartungen fahren wir von Rakops Richtung Central Kalahari. Was wird uns erwarten; absolute Ruhe, herrliche Landschaften, wilde Tiere, oder ganz einfach Natur pur? Im Deception Vally und der Piper Pan übernachten wir nach anstrengenden Fahrten in der totalen Einsamkeit: Sternenhimmel, Vollmond Auf- und Untergang unglaubliche Natur-schauspiele, sowie ein „Kribeln“ so ganz alleine in dieser einzigartigen Wildnis. Nach drei unvergesslichen Tagen verlassen wir die CKGR über das Xang Gate und fahren nach Ghanzi.

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WINDHOEK –SOLITAIRE – BETTA –AUS - LUEDERITZ – AUSSENKEHR (Route Käser)

Die Route in den Süden ist extra Klasse. Gebirge, riesige Ebenen, Steine, Wüste…und vor allem viele Farben. Die wechselnden Farben in allen Schattierungen machen wohl das Spezielle von Namibia aus. Die Aussicht vom Spreetshoogte Pass, die sich wechselnden Farben auf der C 27 von Sesriem nach Betta, der weltbekannte Apfelkuchen in Solitaire,  die fast schnurgerade Strasse von Aus nach Lüderitz, dem kleinen, verschlafenen Nest in der Lüderitzerbucht, Kaffee und Kuchen bei Frau Schröter im Garden Kaffee, der Abstecher zum Diaz Kreuz, 30 km durch wilde Mondlandschaft zu diesem Gottvergessenen Punkt. Von Aus dann weiter nach Rosh Pina und Aussenkehr, dem Oranje River Entlang…dann kurz vor Aussenkehr  in Ausblick ins Grüne…riesige Rebenlantagen im ganzen Tal. Die grössten Weinberge des südlichen  Afrikas für Tafeltrauben. Wir campen am Oranje River…wiedereinmal auf Gras bis es dann weiter geht in den Fish River Canon.

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DIVUNDU – TSUMEB – OTJIWARONGO -  WINDHOEK (Route Käser)

Nun sind wir schon über 10 Tage in Namibia. Von DivundU über Tsumeb, einem alten, malerischen Minenstädtchen, nach Otjiwarongo. Weiter nach Outjo zum Vingerklip, den Brandberg Mountains mit der „White Lady“, Felszeichnungen der San. Campieren mit den Desert Elephants, weiter zum Spitzkoppe – dem namibischen Matterhorn -  und den Philip’s Cave, dem Elephant Head und der Bulls Party in den Erongo Mountains. Die Landschaft ist einzigartig, mit den „roten“ Bergen, den riesen Felsen und einsamen Campingplätzen. Ueber Okahandja sind wir dann bei Bushlor  in Windhoek angekommen. Verschiedene kleinere Reparaturen sind notwendig. Wir werden 2 Tage in Windhoek bleiben und dann Richtung Süden weiter reisen.

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MAUN – NXAI NP – NATA – KUBU-ISLAND - LETLHAKANE (Route Wismer)

Nach Maun geht’s weiter östlich in die Nxai Pan NP. Wir besuchen die berühmten „Drei Schwestern“ eine imposante Baobab-Gruppe. Schon vor 140 Jahren malte Thomas Baines auf einer Expedition diese Gruppe. Vergleicht man heute die Baobabs mit dem Gemälde, stellt man fest, dass sie sich kaum verändert haben.

 

Im South Camp auf Platz Nr. 4 bekommen wir am Nachmittag unangemeldeten Elefantenbesuch. Ein Elefant vergnügt sich an unserer bereits zubereiteten Feuerstelle, indem er ein Bein auf die Betonumrandung stellt und ein Holz nach dem andern lässig zur Seite legt. Auf einer Pirschfahrt sehen wir unter einem Strauch drei schlafende, vollgefressene Geparde, sowie einen hungrigen Löwen aufmerksam suchend durch die gelbe Steppenlandschaft ziehend. Am künstlichen Wasserloch treffen sich Büffel, Elefanten, Gnus, Zebras, Impalas und Schakale.

 

In Nata lassen wir uns vom Angebot der Nata Lodge verwöhnen (gutes Essen, Swimming Pool, Safarizelt mit Dusche und WC). Gut erholt starten wir die Reise nach Kubu-Island. Kurz nach Nata verlassen wir die Teerstrasse und fahren südlich zum Teil auf dem Hochufer-Dünendamm, wo wir eine herrliche Aussicht geniessen . Gelbe Steppenlandschaft,  weisse Salzpfannen, staubige Pisten prägen das Bild. Auf der vierstündigen Fahrt treffen wir zwei Fahrzeuge, zwei Motorräder, ein Wanderer (Einheimischer auf dem Weg nach Nata – Marschdauer ca. 2 Tage) sowie viele Rinder und Ziegen. Kubu-Island ist eine 20 m erhöht Felsinsel an der Westseite der Sowa Pan. Rustikale Übernachtung auf dem Campingplatz (ohne Wasser, ohne Strom, ohne Wildlife).

Das Frühstück bei Sonnenaufgang wird uns immer in Erinnerung bleiben. Die grauen Felsen mit dem weissen Guano und die grauweisse Salzpfanne leuchten in den farbintensiven Morgenstunden traumhaft.

 

In der Minenstadt Letlhakane angekommen, alles ist tiefstaubig: Unsere Haare, unsere Kleider, der Innenraum des Autos, sowie sämtliches Gepäck ist überzogen mit einer Staubschicht.

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KASANE – MOREMI WR – MAUN (Route Wismer)

Seit Tagen bewegen wir uns im Touristengebiet von Botswana. Bushlore-Fahrzeuge über und über...


Wir verlassen Kasane in Richtung Savuti. In Katchikau endet die Teerstrasse und geht unmittelbar in eine tiefsandige Allrad-Piste über. Nach 40 km erreichen wir das Eingangsgate zum Chobe NP. Da wir weder in Savuti noch in Linyanti eine

Übernachtungsmöglichkeit bekommen durchqueren wir den Chobe NP auf der Mash Road und fahren direkt nach Kwai Village zum North Gate des Moremi WR. Nach einer reinen Transitfahrt durch den Park zum South Gate sind wir glücklich, dass wir hier in einem dichten Mopanewald unser Zelt aufstellen können.

 

Wir verbringen einen spannenden Tag im Moremi WR. Fahren über die Third-Bridge nach Xakanaxa, wo wir überraschenderweise einen Campingplatz buchen konnten. Der Bootstripp in der Xakanaxa-Lagune gibt uns einen speziellen Einblick in das Ökosystem  des Deltas. Über das South Gate verlassen wir nach zwei Tagen das Moremi WR. Auf der Fahrt nach Maun kommt ein starker Wind auf und nebelte uns mit weissem Staub ein (Sicht gleich null), wie bei einem Schneesturm in der Schweiz.   

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MAUN – ENTLANG DEM PANHANDLE – TSODILO HILLS -  SHAKAWE (Route Käser)

Verlassen Maun Richtung Ghanzi, nach 100 km zweigt die Strasse nordwärts, Richtung Panhandle ab. Der obere Teil des Okavango heisst so. Die Landschaft ist eintönig, sehr trocken, zwischendurch Rinder und Esel die der Strasse entlang Futter suchen. Fast keine Dörfer, wenig Leute. Kurz nach Etsha 6 zweigt die Zufahrt ab zur Nguma Island Lodge. 32 km ab der Hauptstrasse, direkt am Fluss, inmitten von Bäumen, ist schon Dschungelartig.  Hier machen wir einen Ausflug ins Delta mit dem traditionellen Mokoro Boot. Ein einmaliges Erlebnis, so lautlos durch die von Papyrus und Schilf umsäumten, Kanäle zu gleiten. Nach 2 Tagen eine kurze Etappe in die Tsodilo Hills. Für einige Leute ein heiliger Ort, für die weniger esotherisch angehauchten einfach ein schöner Ort. Mitten in der ewig grossen Ebene, zwei Hügel, felsig und unwegsam mit sehr vielen Felsmalereien. Langsam geht es nun Namibia zu, vor Shakawe bleiben wir noch einen Tag in den Drotskys Cabine, ein grüner Ort, äusserst gepflegt – nicht staubig – mit Swimming Pool. Morgen fahren wir über die Grenze nach Namibia, wo wir dann bis um den 25. November bleiben werden.

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VICTORIA FAELLE – HWANGE NP –CHOBE – NXAI PAN NP – MAUN (Route Käser)

Bulawayo - wo wir Mitten in der Stadt campierten– nach Victoria Falls sind 450 km Teerstrasse, durch sehr trockenes Gebiet, verbuschten Farmen und genau 12 Polizeikontrollen. Wir geniessen die Victoria Fälle, den guten Kaffee im Outlook Coffee. Wir fahren dann via Hwange, durch Kohlenabbaugebiet – Tagbau – direkt in Sinemantella  Camp des Hwange NP.  Das Camp liegt bestens auf einer Krete mit gutem Blick ins Tal, sehen die etwa 1800 köpfige Büffelherde und einige Elefanten. Via das Robin Camp und Panamantenga reisen wir dann problemlos in Zimbabwe aus und in Botswana ein. Unser Auto hat ein Problem mit der linken vorderen Bremse, daher fahren wir gleich nach Ankunft in Kasane zu Bushlor, der vor Ort eine kleine Niederlassung hat. Amos behebt den Schaden in einer halben Stunde. Seit Zimbabwe geht mein Swisscom mail account nicht mehr…mal sehen, was das falsch läuft. Unser Plan, via das Savuti Camp nach Maun zu fahren, geben wir auf, keine Reservation erhältlich. Wir fahren durch den Chobe dem River entlang, sehen viele Tiere. Weiter dann via das  Elephant Sand Camp in der Nähe von Nata (einmaliges Erlebnis: Duschen mit den Elefanten…) – in den Nxai Pan Nationalpark, South Camp. Haben dort per Zufall noch einen Campingplatz erhalten. 40 km ab der Hauptstrasse Richtung Norden….alles Sand, ist ja meine „Spezialität“. Tiere gibt es nicht viele zu sehen, ist alles sehr öde, fast ohne Vegetation. Dafür treffen wir  Monika und Roland aus Zofingen….auch seit Monaten unterwegs, vor allem in Namibia. Wir verbringen einige angenehme Stunden. Retour dann via die Baines Baobabs. Eine „Insel“ mit Baobabs mitten in der Salzpfanne. Die Bäume sind über 2000 Jahre alt.  Am späteren Nachmittag treffen wir in Maun ein. Bin nicht so begeistert von diesem Ort. Ist aber natürlich der Hauptausgangsort um das Okavango Delta zu erforschen. Wir entschliessen uns, hier nichts zu unternehmen und nach einem Tag wieder abzureisen.

 

MANO POOLS – HARARE – NYANGA NP – MUTARE – CHIMANIMANI – GREAT ZIMBABWE – BULAWAYO (ROUTE KÄSER)

Von Harare sind wir  überrascht, breite Strassen, viele Bäume, Blumen und sauber…und wenig Verkehr. Weiter geht die Fahrt über brachliegendes Farmland. Dann geht’s es über kurvenreiche Strassen bis gegen 1600 m in den Nyanga National Park. Ab 1500 m wird Holzwirtschaft betrieben, viele Pinienwälder. Die Nächte sind kalt hier, morgens teilweise Frost. Ueber Mutare weiter in den Chimanimani National Park, ebenfalls viel Holzwirtschaft, Gegend zum wandern. Einsame, schöne Gegend. Dann geht’s es wieder westwärts nach Masavingo und nach Great Zimbabwe. Alte, gut erhaltene Ruinen, interessant. Dieser Ort hat Zimbabwe den Namen gegeben. Nach 2 Tagen durch immer gleiche Landschaften, Busch, abgewrackte Farmen, nach Bulawayo in den Matopo NP. Die Steingebilde im Matapo sind einzigartig, Grab von Cecile Rhodes auf dem riesen Felsen von View of the World mit grandioser Aussicht. Tiere hat es wenig im Matopo, 21 White Rhinos, die alle einzel bewacht werde – Wilderei - . Habe Glück und sehen vier Rhinos. Bleiben dann noch 1 Nacht in Bulawayo bevor es dann weiter geht an die Victoria Fälle und via Hwange NP nach Botswana.

LIVINGSTONE - HWANGE NP - KASANE (Route Wismer)

Livingstone ist die Grenzstadt zu Zimbabwe. Bei der Ausreise stellen wir fest, dass die Autopapier nur auf 30 Tage ausgestellt waren und dies kostet uns ein wenig Extra (ohne Quittung...). Die Einreise nach Zimbabwe klappt reibungslos. Grenzübertritte in Afrika sind jedes Mal ein Abendteuer besonderer Art! Die Zambesibrücke überqueren wir zu Fuss und geniessen nochmals den imposanten Blick auf die Viktoriafälle.

Nach der Stadt Victoria Falls wird es ruhig auf der Strasse; Buschlandschaft mit wenig Bevölkerung. Vor Hwange ragen grosse Kamine in den Himmel, welche vom Erz und Kohleabbau zeugen. Deutsche haben dieses Gebiet erschlossen und bis heute gibt es hier grosse Vorkommen. Unser Tagesziel ist die Ivory Lodge mit der Tuskers Campsite ausserhalb des Hangwe NP. Schöne Campsite mit eigenem Hide, echt zum Verweilen. Vier Tage bleiben wir da. Ein echtes Erlebnis war eine von der Lodge angebotene Safari im Park. Innert drei Tagen durchqueren wir dann den Hwange NP. Viele Wildtiere machen diese Fahrt und die Camp-Übernachtungen überaus spannend und abenteuerlich.

Die Grenze zu Botswana in Pandamatenga einem kleinen Zoll überqueren wir ohne Probleme.  8 km vor Kazungula (Kasane) im Senyati Safari Camp bleiben wir vier Tage. Besuchen den Chobe Nationalpark und machen eine fazinierende Flussfahrt auf dem Chobe River.

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LUSAKA - KAFUE NP - LIVINGSTONE (Route Wismer)

Auf dem Weg Richtung Livingstone kaufen wir ausserhalb von Lusaka bei einem Deutschen Metzger Fleischwaren ein.  In Choma übernachten wir auf einem Farmcampingplatz und grillieren zum Nachtessen Schweinekoteletten. Die Strasse zum Kafue NP führt uns über Namwala. Von dort aus verläuft die Strasse auf einem Damm durch eine ausgetrocknete Gegend (während der Regenzeit  steht hier alles unter Wasser). Links und rechts grasen Rinder, Ziegen und Schafe. Sie fressen das gelbe trockene Gras (bei uns wäre dies Heu). Nach einigen km erreichen wir einen Ponton und überqueren den Fluss.

 

Am Itezhi-Tezhi Stausee übernachten wir auf dem Campingplatz New Kalala Lodge direkt am Hang neben der Staumauer.

Frühmorgens fahren wir in den Kafue Nationalpark und übernachten in der Nanzhila Plains Safari Campsite an einem schönen Weiher im südlichen Teil des Parkes. Tiere sehen wir nur wenige, dafür war die Landschaft umso fazinierender. Die Strasse für durch tiefsandiges Gelände und des Fahrers Können wird voll auf die Probe gestellt.

 

Nach einer Nacht mit Elefantenbesuch geht es nach Kalomo. Wir fahren durch besiedeltes Agrargebiet, das von Südafrikanern als Farmland betrieben wird. In Kalomo fangen wir zum ersten Mal seit sechs Monaten einen Plattfuss ein. Da wir uns in einem Durchgangsdorf befinden und die Einheimischen sehr hilfsbereit sind, konnten wir in sage und schreibe 5/4-Stunden unser Visa verlängern, das Rad wechseln und den Pneu flicken lassen. In Livingstone richten wir uns für vier Tage auf dem Camping der Bushfront Lodge ein. Highlight unseres Aufenthaltes in Livingstone: Einen Microlight Flight über die Wasserfälle, den Mosi-oa-Tunya NP und Livingstone. Ein unvergessliches Erlebnis!!!

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LAKE KARIBA - MANO POOL NATIONAL PARK - HARARE (Route Käser)

Die Staumauer ist die Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe. Die Ortschaft Kariba ist auf Hügeln verteilt, einen eigentlichen Stadtkern gibt es nicht.  Wir campen auf dem Zeltplatz der der NAUZ – Nationale Fischer Vereinigung. Der Lake Kariba ist beliebt bei Fischern, es gibt auch jährlich  eine internationale Fishing Competition. Weiter fahren wir dann 4 Tage in den Mano Pools National Park.Die Strasse ist gut, bis auf die letzten 75 km, nur Wellblech übelster Sorte. Das Main Camp liegt direkt am Zambezi, täglich Tierbesuche verschiedenster Art. Ein schöner Park, viele Tiere.  Nach 4 Tagen geht’s weiter nach Harare und dann in den Osten von Zimbabwe.

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ZAMBIA 20.07 - 18.08 (Route Käser)

Zambia hat uns gefallen. Die Leute sind freundlich und zuvorkommend. Entlang der North Route haben wir die Kapyshia Hot Springs mit Shiwa Ngandu Estate besucht (25‘000 Hektar ) haben einige Tage in der Mutinondo Wilderness,  auf 1460 m verbracht. Schöner Ort um zu wandern und Insel Berge zu besteigen. Die Insel Berge  kannten wir ja schon von Mosambik her. Weiter geht die Fahrt dann zum Waka Waka See,  totale Einsamkeit. Wir zelten am See, Lagerfeuer wie in der Pfadi. Mit dem Besuch der Livingston Gedenksstätte schliessen wir den Kreis. Von hier aus wurde der Tote Livingston nach Bagamoya am indischen Ozean getragen, nach Zanzibar gebracht und schlussendlich nach London verschifft und dort begraben. Bevor wir nach Lusaka fahren, noch einen Abstecher in den kleinen Kasanga Nationalpark. Wir sind wieder alleine, schöner, einsamer Campingplatz mit Elefantenbesuch. Die Strecke bis Lusaka ist eintönig, sehr trocken, Lusaka keine empfehlenswerte Stadt. Wir fahren durch nach Livingston an die Victoria Fälle, grosses Erlebnis. Livingston ist ein ruhiges, sympathisches Städtchen. Unser Toyota muss zurueck nach Lusaka in die Garage. Anschliessend die weite Reise in den South Luangwa NP. Bald sind die 30 Tage um, das Visa verfällt, wir wollen nicht verlängern. Fahren nun Richtung Lake Kariba (einer der grössten Stauseen, hat über 5000 km2)  nach Siavonga, der letzten Ortschaft in Zambia vor der Grenze. Finden einen schönen Camping Platz, wo wir Jürg und Karin treffen. Wir haben einen guten Grillabend…und verspeisen 2 Poulets, zubereitet von Grillmeister Jürg. Auf unserer Reise durch Zambia, haben wir viele nette Leute kennen gelernt. Auffallend viele Holländer sind mit Kind und Kegel unterwegs, junge Leute die mit den Overlandern durch Afrika reisen und natürlich all die vielen freundlichen und zuvorkommenden Zambier. Wir sind nun gespannt, was uns in Zimbabwe alles erwartet.      

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LOWER ZAMBEZI - SIAVONGA (KARIBA-LAKE) - LUSAKA (Route Wismer)

 Wir verlassen die Mvuu-Lodge und fahren westwärts Richtung Chirundu an die Grenze zu Zimbabwe. An der Grenzstation organisieren wir noch das uns fehlende Papier den Road Toll. Da wir mit dem Auto in den Zollhof fahren, ergeben sich einige Schwierigkeiten das Gelände wieder zu verlassen.  Die Zöllner glauben uns nicht, dass wir von Zambia nach Zambia fahren wollen. Nach einigem hin und her setzen wir unsere Reise fort nach Siavonga direkt am Kariba-Lake. Hier bleiben wir drei Nächte. Besuchen die Staumauer (Grenze Zimbabwe) und machen eine Bootsfahrt auf dem Kariba-Lake.

 

Von Siavonga geht es über Kafue nach Lusaka, wo wir unseren Land Cruiser in den vorangemeldeten Service bringen müssen. Wir quartieren uns in einer Privatunterkunft ein und müssen für den Service das ganze Auto ausräumen. Haben drei Tage Lusaka geplant. Da das Fahrzeug nicht in einem Tag gewartet werden kann, verlängern wir unseren Aufenthalt auf vier Tage. In dieser Zeit erkundigen wir mit einem Taxidriver die Stadt  und sehen uns die wenigen Sehenswürdigkeiten an.

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KAPISHYA - NORTH- UND SOUTH LUANGWA NP - MFUWE - PETAUKE - LOWER ZAMBEZI NP (Route Wismer)

Die Fahrt zum Luangwa North Nationalpark ist abwechslungsreich, es geht durch Wälder und Steppengebiete. Gegen Abend erreichen wir das einfache Buffalo-Camp mitten in der Natur, wo die Tiere uns direkt vor der Türe begegnen. Nach einer ruhigen Nacht fahren wir durch den Park weiter mit vielen Tierbegegnungen bis zum Chifunda Bushcamp. Von hier geht es  150 km durch wirkliches Afrika bis nach Mfuwe. Eine der schönsten Strecken auf unserer Reise! Lange fahren wir durch Niemandsland, dann wieder eine kleine Siedlung, Agrarwirtschaft (Baumwolle), passieren den Luambe National Park und erreichen Mfuwe, wo wir in der Wildlife Lodge unser Zelt aufstellen. 


Highlight des Tages: Unser Diesel wurde bei der letzten Tankung mit Paraphin gemischt und der Motor stotterte.  Wir „schwitzen uns einen ab“ auf dieser Strecke. Nach einem Besuch im South Luangwa Nationalpark fahren wir weiter auf der reizvollen Petauke Route. Anfänglich wenig Bevölkerung nur Natur pur und Tiere.  Im Luangwa-Bridge-Camping schlagen wir nach 9-stündiger Fahrt unser Zelt auf. Von hier besuchen wir das Dreiländereck an der Mündung des Luangwa in den Zambezi River (Zambia, Mosambik, Zimbabwe). Den Lower Zambezi Nationalpark befahren wir vom Norden, eher selten, da sich die Tierwelt am südlichen Teil (Zambezi Fluss) aufhält. Die Fahrt ist sehr anspruchsvoll viele Flussbette, steile An-und Abfahrten, richtige Allradstrecke etwas zum geniessen. In der Mvuu Lodge direkt am Zambezi ausserhalb des Parkes finden wir unsere verdiente viertägige Auszeit. 

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MBEYA - KIPILI - KASANGA - GRENZE ZAMBIA - KASAMA (Route Wismer)

Von Mbeya über Tuduma und Sumbawanga fahren wir nach Kipili am Tanganyjka See zur Lakeshore Lodge. Die Lodge liegt direkt am See, herrliche Lage. Es geht weiter nach Kasanga zur Liemba Beach Lodge ebenfalls direkt am See. Hier unternehmen wir per Boot und zu Fuss einen Ausflug an den höchsten Wasserfall von Zambia (Kalambo 221m) imposant. Der Aufstieg zum Wasserfall forderte uns aufs Letzte, brütende Afrikasonne und 250 Höhenmeter. Nach einer Erholungsphase von drei Tagen fahren wir zur Grenze von Zambia. Kasama ist unser Tagesziel wo wir in einer Coffee Lodge eine gemütliche Unterkunft finden. Wir füllen  unseren Lebensmittel- und  Wasser-Vorrat auf und machen uns auf den Weg zu den Hot Springs in Kapishya. 

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ARUSHA –KOLO – DODOMA- IRINGA – RUHA NP – ISMILIA – MBEYA GRENZE ZAMBIA


Nach Zanzibar übernehmen wir die Fahrzeuge wieder in Arusha. Übernachten eine Nacht im Meserani Snake Park. Eine der wenigen Male, wo wir abends einen vollen Campingplatz haben. Es fahren etwa 4 Overlander ein. Weiter geht es dann Richtung Babati, wo wir die Hauptstrasse verlassen und Richtung Kolo/Dodoma fahren. Auf schlechter Strasse erreichen wir Kolo, schauen uns hier Felszeichnungen an. Die Landschaft ist sehr schön, von den Felsen sieht man ins River Valley, welches in dieser Gegend sehr fruchtbar ist. Via Dodoma geht es durch eine einzigartige Landschaft – Bergstrasse – schon fast eine Panoramastrasse –  Baobab Wäldern, noch nie so viele dieser Bäume zusammen gesehen. Iringa, ein angenehmes Städtchen in den Hügeln, durchfahren wir und nehmen direkt die Strasse Richtung Ruha NP. Iringa schauen wir uns auf der Rückfahrt an. Verbringen einen Tag im Ruha NP, empfehlenswert. Fast keine Touristen, interessante Landschaft. Viele Tiere. Auf der Fahrt Richtung Grenze zu Sambia, übernachten wir an interessanten Orten mit besten Campingplätzen. Nach Iringa in „The Old Farm House“. 1000 Hektar grosse Farm – früher 5000 Hektaren. Vorher ein Abstecher nach Ismilia, steinzeitliche Ausgrabungen sowie der tanzanische Bryce Canon, sehr sehenswert. Nach Mbeya in der Utungule Coffe Lodge. Hier machen wir noch einen interessanten Rundgang durch die Kaffee Plantagen. Nun teilen sich unsere Wege, Jürg und Karin fahren vor der Grenze Richtung Kipili am Tanganyika See, während wir nach Sambia einreisen. Den Grenzübergang schaffen  wir problemlos.

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LAKE MANYARA – LAKE NATRON – SERENGETI – NGORONGORO –TANGIRE - ZANZIBAR

Es ist soweit, die Kinder von Jürg und Karin treffen mit Ihren Partnern per KLM in Arusha ein. Am Freitag früh fahren wir mit den Safari-Fahrzeugen Richtung Lake Manyara National Park (NP). Unsere Autos parken wir auf dem Gelände des Safariunternehmens. Wir erleben 10 unvergessliche Tage in den verschiedenen Parks. Sehen die Flamingos am Lake Natron, tausende von Gnus und Zebras, Löwen, Leoparde und Geparde in der Serengeti, die schier unglaublichen Weiten dieses immensen Nationalparks, den Ngorongoro Krater und zum Schluss den sehr empfehlenswerten Tarangire Nationalpark. Wir übernachten in verschiedenen Camps, vom eher einfachen bis zum luxuriösen. Sicher einmalige Erlebnisse für unsere jungen Leute…wie auch für uns. Zum Abschluss fliegen wir noch 5 Tage nach Zanzibar, erkunden die Stone Town und geniessen 4 Tage das Meer. Am Freitag fliegen die einen wieder in die Schweiz zurück, wir vier nach Arusha, übernehmen dort wieder unsere Autos und ab geht’s, Richtung Süden.

 

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Zanzibar - Happy birthday Jüge 

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MOMBASA – VOI – SAROVA SALTLICK LODGE – MOSHI

Nach gut zwei Wochen verlassen wir das „Hotel Bruno“ am Sonntag früh Richtung Voi. Dann geht es rechts ab nach Tavete (Grenze zu Tanzania) und Moshi. Etwa 50 km vor der Grenze verbringen wir noch 2 Nächte in der Sarova Saltlick Lodge diese liegt in einem Sanctuary angrenzend an Tsavo West National Park. Es hat sich gelohnt, trotz hohem Gras sehen wir viele Tiere. Am Dienstag geht es dann Richtung Grenze, kein Problem um aus Kenya raus…und Tanzania reinzukommen. Auf guter Strasse fahren wir dann nach Moshi, wir treffen Jürg und Karin wieder und freuen uns auf die Safari die am Freitag beginnt.

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PANGANI – AMANI NATURE RESERVE – LUSHOTO – MAMBO - MOSHI    

Nach Käsers  Abreise blieben Karin und ich noch zwei Tage im Peponi Beach doch es regnete auch in dieser Zeit immer wieder. Am Montag ging es weiter Richtung Amani Mountain auf 1300 MüM. Die Fahrt war speziell, im Tal waren die Strassen vom vielen Regen total aufgeweicht und den Berg hinauf fuhren wir durch dichten Urwald mit tiefen Dreckstrassen. Am Abend ging es zum Chamäleon-Night-Walk und am nächsten Tag auf eine drei stündige Bushwanderung. Danach ging die Reise nach Lushoto 1500 MüM wo wir eigentlich einen Suhaeli Sprachkurs bei Sabine einer Deutschen, verheiratet mit einem Tanzanier, besuchen wollten. Doch leider hatte sie bereits andere Pläne und so buchten wir fünf Tage in der Mullers Mountain Lodge einem Deutsch Tanzanier. Da Karin einen kräftigen Husten eingefangen hat, mussten wir ein wenig ruhen. Von Mullers Lodge aus besuchten wir den Irente View Point (herrliche Aussicht auf den Arusha Highway) und danach machten wir eine 3 stündige Wanderung zu einem Urwald-Wasserfall. Von Mullers ging es weiter (Högerli uf Högerli ab) zur Mambo View Point Ecolodge auf 1800 MüM. Mit Hermann und Marion (Holländer), die eingebunden mit der einheimischen Bevölkerung die Lodge führen, erlebten wir zwei interessante Tage. Von hier fuhren wir weiter, zuerst innerhalb 14km 1000Höhenmeter auf einem Feldweg talwärts, die Kurven mussten zum Teil zwei Mal angesetzt werden, zur Tona Lodge in den Pare Mountains auf 1600 MüM. Da wir eigentlich genug hatten von der Höhe und Karin immer noch stark hustete, beschlossen wir nach Same zu fahren das am Weg nach Moshi liegt. Fact des Tages 150km, Fahrzeit 8 Stunden. Nach der Übernachtung im Elephant Motel in Same fuhren wir direkt weiter nach Moshio wo wir uns jetzt in der Honey Badger Lodge wirklich erholen und dann am 23. Juni Käsers wieder treffen.   

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PANGANI - PEPONI BEACH – LUNGA LUNGA – DIANI BEACH – MOMBASA

Chäsers verlassen die Peponi Beach Richtung kenyanische Grenze. Es regnet, teilweise sehr stark. Via Tange erreichen wir Lunga Lunga, die Grenzabfertigung ist innert einer Stunde gemacht und wir machen uns auf die Suche der Shamba unseres afrikanischen Freundes Bernard. Diese befindet sich 60 km nach Lunga Lunga, dann links 16 km in den Busch. Nach einigem Suchen finden wir die Shamba, mitten im afrikanischen Wald der Shimba Hügel. Es regnet. Wir bleiben 3 Nächte…bald kriegen wir Schwimmhäute. Am Montag geht’s dann für 1 Nacht an die Diani Beach  und weiter nach Mombasa, wo wir bei unserem Freund Bruno wohnen dürfen, danke… Beide sind wir erkältet und haben nun Zeit, wieder voll zu Kräften zu kommen, bis wir dann am 23. Juni Jürg und Karin wieder treffen. Uebrigens, eine Shamba ist der „Landsitz“ eines Afrikaners. Viele Kenyaner haben neben Ihrer normalen Arbeit in der Stadt noch eine „Landwirtschaft“ irgendwo im Busch.

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BAGAMOYA – SAADANI NATIONAL PARK – USHONGO BEACH – PEPONI BEACH

Verlassen Bagamoya, zuerst auf guter Strasse, zweigen dann ab Richtung Saadani National Park. Die Strasse wird immer schlechter und wird so bleiben. Der Saadani National Park bietet uns bei der Durchfahrt eigentlich gar nichts. Bald ist man durch den Park und die ersten Sisal Felder tauchen auf. Sisal ist wieder begehrter als noch vor ein paar Jahren. Ueber Pfingsten sind wir an der Ushongo Beach, in  “ the Beach Crab Lodge.“ Gehört Alex und seiner Frau aus Deutschland. Netter Ort, für uns vielleicht etwas  zu „eng“.  Nach Pfingsten dislozieren wir an die nur etwa 40 km entfernte Peponi Beach. Vor Pangani müssen wir mit der Fähre über den River, das „Städtchen“ bietet wenig, einige kleine Läden sowie natürlich einige alte, ehemals deutsche Gebäude. Diese Gegend gehörte ja auch zu Deutsch Ost Afrika. Nach etwa einer halben Stunden fahren wir in die Peponi Lodge ein. Hier gefällt es uns gut. Schöne Camping Plätze, grosszügig angelegt. Wir machen einen Ausflug mit der Dhwo auf die Sandbank, 1 Stunde segeln, dort gibt es Mittagessen, dann weiter zu den Riffs, wo wir versuchen, mittels Taucherbrille und Schnorchel die Unterwasserwelt zu beobachten. Für Donnerstag haben wir 4 Fahrräder bestellt um durch die Sisal Felder zu fahren. Es regnet, bei einem Unterbruch starten wir trotzdem…es wird ein schwierige und schmutzige Angelegenheit, schon fast ein kleines Abenteuer. Juerg und Karin werden am Samstag Richtung Moshi durch die Usambara Berge fahren, Kaspar und Cecile via Tanga und Lunga Lunga nach Mombasa. Am 24. Juni trifft man sich dann wieder in Arusha oder Moshi zur grossen Safari.

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MOROGORO – DAR ES SALAAM – BAGAMOYO

Bis zu den Vororten von Dar es Salaam geht es flüssig vorwärts. Dann fängt der Grossstadtverkehr an. Dar es Salaam empfängt uns mit viel Staub, Staus, Chaos. Finden aber sofort das Hostel der Lutheraner. An bester Lage – am Meer und im Stadtzentrum. Die wichtigsten Sachen in Dar sind schnell besichtig. Ist alles zu Fuss machbar. Wir beschliessen, am nächsten Morgen gleich weiter nach Bagamoyo zu fahren, 75 km nördlich von Dar, ein geschichtsträchtiger Ort. Bleiben bis am Samstag 23.Mai dort, „erforschen“ die Stone Town, das Denkmal der Christenheit sowie das Areal der Holy Ghost Kirche mit sehr interessantem Missionsmuseum. Bagamoyo hat in der Geschichte der Sklaverei eine wichtige Rolle gespielt, die Deutschen war hier auch sehr präsent – bis 1916 -. Wir lernen hier viel über die Geschichte Ostafrikas und deren Hintergründe.

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 KILWA MASOKO – SELOUS GAME RESERVE –MOROGORO

Ab Kilwa fahren wir auf guter Strasse bis Kibiti. Dann auf Buschstrasse bis kurz vor den Eingang zum Selous Game Reserve. Alle Lodges sind noch geschlossen, die Saison beginnt erst im Juni. Wir haben Glück und finden ein „offenes“ Camp. Wir dürfen mitten im Camp zelten, direkt über dem Fluss. Ein herrlicher Ort. Morgens früh geht’s weiter in den Selous.  Jürg und Karin werden eine Nacht im Selous campieren, wir fahren direkt durch nach Morogoro. Im Park sehen wir viele Tiere – Giraffen, Impalas, Gnus. Die Strasse im Park ist zum grössten Teil gut, gewisse Strecken sind schwierig. Vom Parkausgang geht’s durch die Uruguru Berge nach Morogoro. Die Landschaft ist einzigartig, viel Ackerland, Gebirge, Passtrassen…und vor allem eines, oberlausige Strasse. Für die etwa 130 km benötigen wir etwa 5 Stunden. Total kaputt treffen wir in Morogoro ein. Ein angenehmes Städtchen, umgeben von Bergen, angenehmes Klima. Bleiben einen Tag hier, bevor es weiter nach Dar es Salaam geht.

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KILAMBO – MTWARA – LINDI – KILWA MASOKO

Eine gute Fahrstunde nach der Grenzen erreichen wir Mtwara. Die Autos müssen gewaschen werden, finden auch gleich eine Tankstelle mit guter Waschanlage. Wechseln Geld, machen einige Einkäufe und weiter geht’s es dann via Lindi nach Kilwa Masoko. Bleiben einige Tage in der Kilwa Beach Lodge. Liegt direkt am weissen Sandstrand, riesige Bucht, ruhiges Meer, ein guter Ort. Betätigen uns „kulturell“, besuchen die Insel Kilwa Kisiwani, Unesco Weltkulturstätte, mit Ruinen aus dem 12. Bis 14.Jahrhundert. Am Freitag geht’s voraussichtlich weiter, via Selous Reservat –Morogoro nach Dar es Salaam.

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